Schloss Güstrow bei Kühlungsborn - Geschichte und Kunstwerke an der Ostsee

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Schloss Güstrow bei Kühlungsborn

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Im 16. Jahrhundert ließ Herzog Ulrich von Mecklenburg nach einem schweren Brand ein neues Residenzschloss, das Schloss Güstrow, erbauen. Das prachtvolle Residenzschloss wurde sein neuer Sitz.
Der italienischstämmige Architekt Franz Parr und seine Brüder arbeiteten noch einige Jahre an der endgültigen Gestaltung des Schlosses. Es sind in der Außenfassade französische, deutsche und italienische Formen mit eingeflossen, welche das Schloss Güstrow somit sehr verspielt ausschauen lassen. Jedoch unvollendet blieb der Südflügel mit den südländischen Bauten. Auf der Ostwand des Gebäudes sieht man ganz deutlich, dass es nach Osten hin noch verlängert werden sollte und vermutlich wollte man den Treppenturm links auch mit einer Bodengalerie versehen. Doch aufgrund dessen, dass die Architekten nach Schweden ausgewandert sind, ist dieser Bau nie vollendet worden. Im Jahr 1586 gab es einen Brand, der alles zerstört hat. Herzog Ulrich von Mecklenburg beauftragte einen neuen Hofbaumeister, den Niederländer Philipp Brandin und seinen Gesellen Claus Midow, den Nord- und den Ostflügel zu erweitern. Dadurch entstand ein fast umschlossener, vierseitiger Innenhof. Man kann heute noch am Nordflügel die originale Fassade erkennen – man bemerkt gleich die etwas schlichtere Bauweise der Niederländer. Hier ist nicht mehr viel von Verschnörkelungen etc. zu finden.
Im Laufe der Jahre wurden noch einige Änderungen vorgenommen, so zum Beispiel die Stuckdecke. Hier wurden Jagdszenen aus aller Welt vom Stuckateur Daniel Ankermann verarbeitet.
Ab dem Jahr 1695 starb nach und nach die Güstrower Herzogslinie aus und damit begann der Verfall des ungenutzten Schlosses. Es sind sehr viele Bauelemente durch den Verfall des Schlosses verloren gegangen, jedoch konnte man einige Elemente und Räume während der Restauration um 1963 wiederherstellen.

Seit 1972 wird das Güstrower Schloss als Museum genutzt. Hier können Sie heute wertvolle Kunstwerke bestaunen. In den nächsten Jahren sollen hier weitere Restaurationsmaßnahmen erfolgen.

Schloss Güstrow, Franz-Parr-Platz 1, 18273 Güstrow


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